Die
Hundezeitschrift "Der Hund" läßt Gastrezensenten zu Wort kommen. In der
Ausgabe 1/06 stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes, vier Bücher vor, die er für unverzichtbare Werke für
Hundeliebhaber hält.
"Eine der
wichtigsten Grundlagen dafür, dass Hunde in unserer Gesellschaft
akzeptiert und nicht als lästig, störend oder sogar als Problem
wahrgenommen werden, ist ein der jeweiligen Situation gut angepasstes
Verhalten der Tiere. Wir Menschen können im Umgang mit Hunden sehr viel
falsch machen und das wird letztlich immer zu Lasten der Hunde
ausgelegt. Daher ist es außerordentlich wichtig, Hunde auf Grundlage
moderner Erkenntnisse der Hundepsychologie zu erziehen. Hunde brauchen
verläßliche Sozialpartner, die bereit sind, aktiv die Führung zu
übernehmen. Doch jedes Tier ist ein Individuum. Pauschale
Erziehungsanweisungen für den Hundehalter sind nicht wirklich
hilfreich. Nicole Hoefs und Petra Führmann, die langjährige Erfahrung
mit der Eziehung von Hunden haben, betonen, dasss das von ihnen
beschriebene System der Hundeerziehung kein Dogma sei, das der
Hundehalter eins zu eins umzusetzen habe. Sie legen sehr viel Wert
darauf, dass Interessierte Hundehalter sich das verhaltensbiologische
Grundlagenwissen aneignen, um selbständiger und sicherer "auf dem
mittlwerile von Experten nur so wimmelnden Markt der Hundeerziehung"
sinnvolle von sinnlosen Erziehungsmaßnahmen unterscheiden zu lernen.
Ausgehend von der Frage "Was kann man von seinem Hund im Rahmen der
Familienhundeerziehung erwarten und was nicht?" (Grenzen der
Erziehung), erläutern sie die Grundlagen der Hundeerziehung. Im weitaus
umfangreicheren zweiten Teil geben sie sehr ausführliche
Hilfestellungen für die praktische Hundeerziehung, die durch zahlreiche
Bilder sehr anschaulich vermittelt werden. Ein guter Ratgeber für alle
Hundefreunde, aus dem sich jeder das herausziehen kann, was für ihn und
seinen eigenen Schützling aktuell wichtiger ist.
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Das Deutsche Hundemagazin


Das KOSMOS-ERZIEHUNGSPROGRAMM FÜR HUNDE
von
Nicole Hoefs und Petra Führmann ist ein fundierter, übersichtlich
gegliederter, leicht verständlicher Erziehungsratgeber, dem eine weite
Verbreitung unter (künftigen) Hundehalterinnen und Hundehaltern zu
wünschen ist.
Ein 236 Seiten starkes, nahezu DIN-A4
formatiges Handbuch über Hundeerziehung: das verspricht eine ganze
Menge an trockener Theorie und verlangt viel Durchhaltevermögen beim
Lesen... Weit gefehlt! Denn dieses Buch über gewaltfreie Hundeerziehung
liest sich flüssig und bietet, durch seine gelungene sachliche sowie
optische Gliederung dem Leser die Möglichkeit, sich rasch und umfassend
zu informieren. Der Überblick über die unterschiedlichen Themenkreise
und ihrer instrumentellen Hilfsmittel lässt sich erarbeiten, indem der
Ratgeber entweder chronologisch, also Absatz für Absatz, gelesen wird
(dies ist hauptsächlich dem Hundehalter-Neuling zu empfehlen) oder
indem durch Seitenverweise im Text geleitet, bestimmte Aspekte jeweils
im Anschluss an eine bestimmte Thematik vertiefend betrachtet werden,
so etwa der Einsatz eines Kopfhalfters bei verschiedenen unerwünschten
Verhaltensweisen des Hundes. Der Leser kann entscheiden wie er vorgehen
möchte, denn er weiß schließlich am besten, wie er Lerninhalte am
effektivsten erfassen und speichern kann. Dieser Gesichtspunkt ist
jedoch nicht der einzige Grund, weshalb es so verlockend ist, dieses
Buch zu lesen und auch dranzubleiben. Ein detailliertes
Inhaltsverzeichnis und ein ausführliches Stichwortregister im Anhang
erleichtern das Auffinden von Themen, Fachbegriffen und Schlagworten.
Eine umfangreiche Literaturliste macht Lust auf fachlich vertiefteres
Weiterlesen.
Anhand der Fülle von kurzen
Zwischenüberschriften, Hervorhebungen von Textstellen, tabellarischen
Auflistungen und Zusammenfassungen ist sogar ein wirkungsvolles
„Querlesen“ des Textes (für Fortgeschrittene und Eilige) oder die
Rekapitulation des eben Gelesenen sehr gut möglich.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Verhaltensabfragen die häufig durch
Fotoserien untermauert werden, vermitteln anschaulich die Lerninhalte.
So
bleibt dem interessierten Hundehalter schon während des Studiums dieses
Erziehungsratgebers gar nichts anderes übrig, als die jeweiligen
Lerninhalte auch gleich mit seinem Hund in die Tat umzusetzen.
Der erste Schritt zum harmonischen Mensch-Hund-Team ist damit bereits getan.
Besonders
lobenswert an diesem Werk: Nicht die Erziehungsthemen SITZ, FUSS, PLATZ
und Ähnliches, sondern die wesentlich subtileren
Alltags-Erziehungsfragen, die sich auch nach absolvierter
Grundausbildung jedem Hundehalter immer wieder aufs Neue stellen können
und die er unter Umständen zunächst einmal überhaupt nicht als
mögliches Problem oder Fehlerquelle erkennt, erhalten den weitaus
breiteren Raum bei der Beschreibung.
Empfohlen werden
keine Pauschallösungen. Fast durchweg gibt es mehrere
Erziehungsvarianten oder methodische Ansätze zur Auswahl. Denn der
Erziehungstipp, der bei Bello wunderbar funktioniert und ihn zu
Höchstleistungen animiert, ruft bei Ajax zur Gähnen und Unverständnis
hervor. Warum? Weil Hund nicht gleich Hund und Mensch nicht gleich
Mensch, vor allem aber Mensch-Hund-Gespann nicht gleich
Mensch-Hund-Gespann ist.
Dass Welpen eine andere
Erziehung benötigen als ausgewachsene Hunde (oder solche Tiere, bei
denen sich das eine oder andere Fehlverhalten eingeschlichen hat), weiß
jeder. Dass es aber bei der Spiel-, Lern- und Ausbildungsfähigkeit auch
deutliche rassespezifische Unterschiede zu beachten gilt, ist nicht
allgemein bekannt. Auch darauf weisen die Autorinnen eindringlich hin.
Kein Wunder: langjährige Erfahrungen mit Hunden und Menschen aller
Couleur liegen diesem rundum empfehlenswerten Erziehungsratgeber
zugrunde.
Dr. Brigitte Rauth-Widmann
DAS DEUTSCHE HUNDEMAGAZIN, 11/2000

Wuff 5/2000
WAS MIR AN DIESEM BUCH GEFÄLLT
Dieses Buch enthält keine Erziehungsmethode nach "XY-Art", die dann als
alleinige Erfolg bringende Methode angepriesen wird. Es vermittelt
vielmehr das Grundwissen für eine erfolgreiche Hundeausbildung, an der
Hund und Besitzer Spass haben. Auf Grundlage der modernen
Vehraltensforschung entstanden, beziehen sich die Autorinnen daher auch
auf Trumler, Brunner, Zimen, Weidt, u.a. und erwarten von ihren Lesern
eine "Grundintelligenz".
SELBER LERNEN
Die Autorinnen geben keine punktgenaue Anleitung zur Ausbildung,
sondern zeigen dem Leser einen möglichen Weg zum Ziel. Sie versuchen,
dem Leser eine gemeinsame Mensch/Hund-Sprache beizubringen. Man kann
keinen Hund nur mittels eines Buches erziehen, sehr wohl aber kann man
sich Basiswissen aneignen, um dann selbst den richtigen Weg für
seinenindividuellen Hund zu finden.
WER IST EIN GUTER HUNDETRAINER?
Einen guten Hundeausbildner zeichnet aus, wenn er auch nach
vieljähriger Erfahrung nicht zum "Hundeflüsterer" mutiert, sondern
unverändert aufnahmefähig und wissbegierig für neue Wege bleibt. Die
beiden Autorinnen dieses Buches scheinen mir zu dieser Gattung zu
gehören. Sehr viele Hundeausbildner schnappen irgendwo eine neue
Ausbildungsmethode auf und beissen sich dann daran fest. Alles andere
wird automatisch für schlecht befunden.
VERHALTENSRATGEBER INKLUSIVE
Themen wie Dominanzverhalten, Autofahren, Sozialkontakt zu anderen
Hunden, etc. machen dieses Buch teilweise schon zu einem
"Verhaltensratgeber" für Hunde. Für den Großteil der Hundebesitzer ist
die "Sitz-Platz-Fuß-Prüfung" nicht die Welt, sondern das Erlernen
hundlichen Verhaltens viel wichtiger. Denn wer die Hundesprache
sprechen und lesen kann, benötigt keine Anleitung zum Platz mehr.
TELETAKT & CO.
Viele wichtige Fragen zu verschiedenen Erziehungshilfsmitteln werden
beantwortet. Die Autorinnen nehmen auch zum Tabuthema "Teletakt &
Co." eine interessante Stellung ein. Vom richtigen Halsband bis zum
Halti wird alles gut erklärt.
EINE RUNDE SACHE
Das
Buch ist sehr anschaulich bebildert und verfügt über beste
Fotoqualität. Selbst wenn man es als "Bilderbuch" durchblättern wollte,
bleibt man unweigerlich an jeder zweiten Seite hängen und vertieft sich
dann doch in den Inhalt. Dieses Buch ist sehr ehrlich und offen,
scheinbar ohne äußere Vorgaben und Einflüsse geschrieben. Auch Themen
wie "richtig spielen" oder "Alltagsübungen" kommen nicht zu kurz.
Alles
in allem handelt es sich hier um ein sehr lebendiges Buch, das zum
Mitmachen anregt. Auch layouterisch ist es sehr ansprechend und modern
gestaltet. Nicole Hoefs und Petra Führmann haben mit diesem Buch
bewiesen, dass die von der Männerhundewelt oft belächelten
Hundeausbildnerinnen mit ihrem taktischen Feingefühl auf dem Vormarsch
sind.
Prisma West 2/2000
Mensch und Hund, eine gestörte
Beziehung. Der Sachstand auf unseren Waldwegen und Bürgersteigen ist
der: Es wird gezerrt und gezogen, was das Zeug hält. Der Hund folgt
seinem Drange, der Mensch hält dagegen. Hat man den Hund einmal von der
Leine gelassen, entwickelt er eigene Zeitpläne: "Nun komm endlich",
schallt es an jeder Ecke und der Ton pendelt zwischen Wut und Betteln.
Begegnungen unter Hunden, selbst solche der angeleinten Art, münden in
tohuwabohische Bell- und Springorgien. Natürlich sprechen wir nur von
den Hunden anderer Leute. Unsere eigenen sind erzogen. Oder?
Das
"Kosmos-Erziehungsprogramm für Hunde" kommt nicht als Schnellberater,
als eines dieser zahllosen Problem-erkannt-Problem-gelöst-Sachbücher,
die einem mit zwölf goldenen Regeln die Welt versprechen. Die
Autorinnen Petra Führmann und Nicole Hoefs sind erfahrene
Hundetrainerinnen, die nur zu gut wissen, dass es, quer durch die
Vielfalt der Hunderassen und Hundecharaktere keine Patentrezepte gibt.
Selbst
mit Tricks und technischen Hilfsmitteln gehen sie eher zurückhaltend
um; vielmehr lehren sie, den Hund bei seinen Instinkten zu nehmen und
ihn auf diese Weise dahin zu führen, ein wohlerzogener Begleiter zu
werden.
Wo fängt das Erziehen an? Bei uns selbst! Was Herrchen und
Frauchen brauchen ist Selbstdisziplin, Einfühlung und unendlich viel
Geduld.
dh
Oberösterreichische Nachrichten 11/99
Wie man Hunde erzieht
Hund
können lieb sein, Hunde können treu sein und folgsam. Aber gelegentlich
kommt auch das Gegenteil vor: Dann ist nicht der Hund schuld, sondern
man hat bei der Erziehung große Fehler gemacht.
Petra Führmann ist
Hundetrainerin in Deutschland, vielleicht sogar die erfolgreichste. Das
sie in ihrem Buch all die großen und kleinen Tricks verrät, wie man
Hunde zu richtigen Gefährten des Menschen erzieht, ist eigentlich recht
selbstlos. Denn Führmann erklärt die richtige und effektive Erziehung
der Vierbeiner so anschaulich, dass eigentlich kein Hundebesitzer mehr
eine Hundeschule braucht.
Es kann behauptet werden: Das ist das beste Buch zum Thema Hund, das jemals erschienen ist.
Fritz - Das Magazin Dezember 1999
Hausbesuch - Petra Führmann und Nicole Hoefs
"Du
greifst halt in eine Liebesbeziehung ein", sagt Petra Führmann, wenn
sie über ihre Arbeit spricht. Was sich so richtig nach Supervising und
Paartherapie anhört, meint doch etwas ganz anderes: Petra Führmann
leitet zusammen mit Nicole Hoefs die Aschaffenburger Hundeschule. Und
das mit der "Liebesbeziehung" meint sie vollkommen ernst: Schließlich
verbringen viele Menschen mit ihrem Hund ebensoviel, wenn nicht mehr
Zeit als mit einem menschlichen Familienmitglied. Da ist es nicht
einfach, jemandem, der mit einem Problem zur Hundeschule kommt, zu
sagen "Du machst dies und jenes falsch, das muß sich unbedingt ändern".
Petra
Führmann nimmt kein Blatt vor den Mund, auch wenn sie weiß, daß viele
Hundebesitzer empfindlich reagieren: "Hund und Mensch müssen gemeinsam
lernen," sagt sie. Das heißt aber auch, daß der Mensch erst einmal
eigene Fehler erkennen mußwenn problematisches Verhalten beim Hund
geändert werden soll. Das fällt manchen Menschen sehr schwer, weiß
Petra Führmann - schließlich hat sie zusammen mit Nicole Hoefs hat sie
einige Jahre Erfahrung mit Hund und Herrchen gesammelt. Als sie ihre
Hundeschule "Dog-Tranee-Program" vor sieben Jahren gründeten, machten
die beiden ihr Hobby zum Beruf. Inzwischen haben sie über 1000 Hunde
ausgebildet.
Vor zwei Jahren wurde Petra Führmann
öffentlich zur Sachverständigen in Bayern für das Hundewesen bestellt.
Seitdem untersucht sie als bayernweit einzige Frau für Gerichte und
Gemeinden Hunde, die Menschen oder andere Hunde bedroht und angegriffen
haben.
Die Erfahrungen aus der Hundeschule haben inzwischen Druckreife
erlangt: Aus den Notizen, die sich Führmann und Hoefs machten, wurde
langsam ein Skript. Und schließlich die Vorlage für ein 240 Seiten
starkes Buch, das zur Buchmesse im Kosmos-Verlag erschienen ist: Eine
Anleitung zur Hundeerziehung und gleichzeitig ein Plädoyer für sanfte
Methoden.
Am schönsten fanden wir übrigens den Absatz zur Erziehung
mit der schon fast legendären Zeitungsrolle.
Was war oder ist ihr größter Erfolg?
Im Moment das Buch und die Anerkennung
als Sachverständige.
Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Dazulernen.
Worüber können Sie herzhaft lachen?
Über den Hund mit dem Namen
"Dashaternochniegemacht".
Was treibt sie zur Verzweiflung?
Ignoranz, Hass und Neid.
Was ist ihre größte Hoffnung?
Dass man selbst gesund bleibt und die Menschen die man liebt.
Was ist ihre größte Tugend, was ihr größtes Laster?
Tugend: Dass wir in der Lage sind, dazuzulernen.
Laster: Rauchen und Nichtrauchen.
Was loben ihre Freunde an ihnen?
Freundschaft, Treue, Ehrlichkeit
Was macht ihnen an ihrer Arbeit am meisten Spaß, was mögen sie am allerwenigsten?
Der Vorteil an unserer Arbeit ist: Wir sind draußen.
Der Nachteil ist: Wir sind draußen.
Wovor haben sie Angst?
Bezüglich der Hunde: Davor, dass der
"Leinenzwang" überall eingeführt wird.
Was würden sie durchsetzen, wenn sie einen Tag lang Aschaffenburg regieren dürften?
Dem Tierheim ein paar Millionen und große Freilaufflächen
zur Verfügung stellen.
Was haben sie sich für das nächste Jahrtausend vorgenommen?Nichts spezielles und mit dem Rauchen aufzuhören.
Main Echo vom 10.12.1999
Hunde: keine Demokraten
»Erziehungsprogramm für Hunde« aus Aschaffenburg
Die Lernfähigkeit von Hunden ist enorm. Aber des Menschen
vierbeiniger Gefährte ist auch ein Opportunist. Geschickt versucht er,
Freiräume in der familiären Rangordnung zu besetzen. Wer seinen Hund
als Demokraten sieht, als gleichrangiges Mitgeschöpf, das es zu
verwöhnen gilt wird handfeste Überraschungen erleben. Vor einer solchen
Vermenschlichung warnen Nicole Hoefs und Petra Führmann aus
Aschaffenburg in ihrem jetzt bei Kosmos erschienen »Erziehungsprogramm
für Hunde«.
Seit Aschaffenburger 1992 leiten die
beiden jungen Frauen ihre Hundeschule»Dog-Trainee-Program« . Petra
Führmann ist zudem erste Frau in Bayern, die die Zulassung als »Öffentlich
bestellte und beendigte Sachverständige für das Hundewesen«.
Seitdem hat die Tierpsychologin auch für Gerichte und Kommunen einen
Auftrag: Sie untersucht Hunde, die Menschen oder andere Vierbeiner
bedroht haben.
Die Autorinnen des neuen über 200 Seiten starken Standardwerks zur Hundeerziehung pl ädieren
dafür, das hochkomplexe Wesen Hund ebenso individuell wie konsequent zu führen. Nur so,
mit Geduld und Einfühlungsvermögen und jenseits unrealistischer
Erwartungen , könne eine befriedigende Mensch-Hund-Beziehung gelingen.
Kommt
der Hund mit fliegenden Ohren angerannt wenn er gerufen wird?
Bleibt er auf Kommando liegen und wartet, bis man ihn abholt ?
Begleitet er seinen Menschen als unkomplizierter Freizeitpartneraber
? Mit sanfter Hand, so der Rat von Nicole Hoefs und Petra
Führmann, sollten Herrchen oder Frauchen ihren Hund erziehen. Damit er
zum gehorsamen und fröhlichen Gefährten wird, setzt richtige Erziehung
im Welpenalter ein. Der Leser erfährt, wie zunächst Standard-Hörzeichen
wie »Platz«, »Fuß« oder »Komm« eintrainiert werden, wobei klare
Kommandos und eindeutige Körpersprache - wie bei allen späteren Übungen
- unabdingbar sind.
Aber auch bei einem älteren Hund
sind Hopfen und Malz nicht verloren. Das »Erziehungsprogramm für Hunde«
gibt Tipps, wie problematisches Verhalten korrigiert werden kann - ob
der Vierbeiner nun mit Begeisterung Jogger jagt oder aufs alleine
Bleiben mit Herz zerreißendem Gejaule reagiert.
Neben
den praktischen Erziehungsratschlägen, die mit Fotosequenzen ergänzt
werden, bietet der neue Kosmos-Ratgeber interessante Lektüre zur
Mensch-Hund-Beziehung. Da erfahren Herrchen und Frauchen, dass ihr
vierbeiniger Freund ein »Meister der Manipulation« ist. »Hunde«, so
Nicole Hoefs und Petra Führmann, »besitzen unglaublich viele
Strategien, ihre Wünsche zu erreichen. Ob Rex nun an der Tür kratzt,
weil er ins Freie möchte, oder mit treuem Blick Streicheleinheiten
einfordert - allzu oft agiert der Hund und der Mensch reagiert.
Damit
nicht der Hund zum Herrn im Hause wird, muss der Mensch die Rolle des
Leittiers für sich beanspruchen und besetzen - wichtigster Schritt, um
Dominanzverhalten eines Hundes zu verhindern wie Hoefs und Führmann
mahnen. Ausdrücklich verzichten die Autorinnen allerdings auf
»Korrekturtipps« für den Umgang mit aggressiven Hunden. Hier pauschale
Ratschläge zu erteilen, sei unverantwortlich, meinen die Expertinnen
und empfehlen individuelle Ursachenforschung mit fachmännischer Hilfe.
Und immer wieder wird dem Hundehalter Bestimmtheit ans Herz gelegt:
»Ihr Hund schätzt menschliche Konsequenz und Rudelführerfähigkeit und
quittiert dies mit dem Verhalten, das Sie von ihm erwarten. «
Aschaffenburger Stadtmagazin
Das die Aschaffenburger Hundeschule so bekannt ist, liegt an
mehreren Faktoren. Zum einen durch Mundpropaganda, zum anderen aber
auch deswegen, weil Petra Führmann und Nicole Hoefs erfolgreiche
Buchautoren sind. Von ihrem »Erziehungsprogramm für Hunde«
(Kosmos-Verlag) verkauften sich inzwischen über 25000 Exemplare – für
ein Sachbuch eine gewaltige Menge. Zudem wurde das Buch ins
Holländische übersetzt.
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Aschaffenburger Tierschutzverein
Wie erziehe ich meinen Hund? Diese Frage
sollten sich frischgebackene Hundebesitzer stellen, aber auch alte
Hasen können noch etwas dazulernen. Bei der Suche nach Lektüre stößt
der Wissbegierige auf eine Unzahl von Büchern, die versprechen, aus
einem ahnungslosen Welpen einen gesellschaftsfähigen Vierbeiner zu
machen.
Jetzt ist ein Werk auf dem Markt, das
nicht nur verspricht, sondern so qualifiziert ist, dass keine Wünsche
offen bleiben. Als Autorinnen zeichnen die Aschaffenburger Hundefrauen
Nicole Hoefs und Petra Führmann, die mit ihrer Hundeschule bekannt
wurden. Was auf dem bunten Schulungsplatz hinter unserem Tierheim
praktisch exerziert wird, findet sich auf über 200 Seiten in Wort und
Bild im "Kosmos-Erziehungsprogramm für Hunde". Mit diesem Buch kann
jeder Hund zu einem fröhlichen und gehorsamen Gefährten erzogen Basis
sind sanfte Methoden ohne Zwang. Dank der praxisnahen
Schritt-für-Schritt-Anleitungen, aussagekräftiger Farbfotos und
detaillierter Übungspläne läßt sich der Lehrplan leicht
durchziehen.werden.
Nicht nur ein vorbildlicher
Familienhund belohnt das Studium des Lehrbuches, auch Frauchen oder
Herrchen dürften sich zu Spezialisten auf dem Gebiet der Hundeerziehung
entwickeln. Wer noch mehr Appetit auf Bildung oder wirklich ein Problem
hat, das im Buch nicht berücksichtigt wird, kann sich in dem mit
Sorgfalt erstellten Register weitere Anregungen holen.
Der Aschaffenburger Tierschutzverein wünscht sich jeden Hundehalter als Leser.
Vorsicht Tierschutzinspektoren: Arbeitslosigkeit droht!